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Ausatmen und abschalten! Mit diesen Hamburg-Tipps findet Ihr innere Ruhe

Runter vom Homeoffice-Stuhl und rauf auf’s Sofa. Jetzt heißt es: abschalten, entspannen und an etwas Schönes denken. Mit der 6. Elbville-Postkarte möchte ich Euch zwischen Corona-Krise, Arbeitsdruck und allgemeinem Stress auf eine kleine Auszeit-Insel entführen, auf der Ihr Tipps rund um Hamburg findet, die den Stresslevel sinken lassen. Einige davon wie die Spotify-Liste oder das Video könnt Ihr online sofort genießen, andere wie die schönste Parkbank der Stadt, das Alster-Yoga oder die blaue Veloroute nur vor Ort. Letztere merkt Ihr Euch dann einfach für die Zeit nach dem Lockdown… Ohmmmm.

Frau Elbvilles Postkarte Nr. 6 (02/21)

Erstmal: Moin vom Elbstrand!

Starten wir mit einem herzlichen MOIN an einem der großartigsten und zugleich entspanntesten Orte der Stadt: Am Elbstrand. Das Geräusch der Wellen und Möwen, das gelegentliche Tuten der Schiffe – es ist ein Sound, der auf mich so beruhigend wirkt wie das Glucksen und Blubbern, das ein Fötus im Bauch seiner Mutter hört (zumindest behaupten Wissenschaftler, dass dieser Klang beruhigt). Stöpselt Euch am besten gleich mal die Kopfhörer in die Ohren und hört einfach nur zu – hier kommt ein Wellensound, mit dem Ihr euch in das obige Foto hineinträumen könnt:

Outdoor-Yoga auf dem Stand-up-Paddelboot

Auf dem Wasser ist alles entspannter, das können Hamburger*innen aus Erfahrung sagen. Und so werden im (coronafreien) Sommer viele Outdoor-Yoga-Kurse an und sogar auf der Alster angeboten. Am Isebekkanal gibt es zum Beispiel Yoga-Kurse, bei denen man die Yogamatte gegen ein „Stand-Up-Paddling“-Board austauscht, um seine (innere) Balance auf dem Wasser zu finden. Dass das funktioniert, zeigt das obige Video.

Supper Club Bootsverleih GmbH & Co. KG, Isekai 13 / Website / Google Maps

NDR-Reportage: Unterwegs mit dem Hafenschipper

Das ist Siegfried Willemeit. Siegfried ist 79 und für mich der coolste Typ im ganzen Hamburger Hafen. Er fährt mit seiner “Tannenberg I” seit 1976 Futtermittel durch die Gegend, begleitet von der resoluten Branka, seiner Lebensgefährtin. Siegfried hat nicht nur einen unglaublich großartigen Humor, es ist auch irgendwie entspannend, ihm und seinem Leben zuzusehen, auch wenn nicht immer alles rund läuft. Wie er sein Schiff pflegt. Wie er Schatzi von der Brücke aus anfunkt. Wie er im Morgengrauen unter den Elbbrücken hindurch schippert oder die Elphie passiert… Kult. Eigentlich ist diese Doku ein Doppelporträt, denn ein anderer Hafenschipper ist auch noch mit von der Partie.Hier findet Ihr übrigens noch andere spannende Hamburg-Dokus:

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Die beste Parkbank der Stadt

Ich bin ja immer auf der Suche nach Parkbänken mit dem gewissen Etwas. Eingemummelt in eine warme Winterjacke oder mit einem kühlen Bier am Sommerabend – diese Sitzgelegenheit mit Blick auf den Hafen vom Altonaer Balkon, 27 Meter über der Elbe steht jedenfalls ganz oben auf meiner Entspannungs-Hitliste. Hier verlinke ich Euch die Bank in Google Maps.

DIY-Tipps vom Museum für Kunst und Gewerbe

Mich persönlich entspannt es ja immer wieder, zu basteln und dabei etwas mit meinen Händen zu kreieren. Das liegt womöglich daran, dass ich im Alltag einfach zu viel digital arbeite. Vor Kurzem habe ich das “MK&G Studio” entdeckt, das kreative Angebote zu den Ausstellungen des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Auf deren Website kriegt man tolle Basteltipps – alle kann man mit den Bildern gestalten, die das Museum in seiner interessanten Online-Sammlung archiviert bzw. digitalisiert und als Teil der Public Domain gemeinfrei sind.

Entspannt mobil auf Hamburgs Velorouten

Hamburg lässt sich kaum relaxter entdecken als auf dem Rad. Viel weniger Stress als mit dem Auto. Schon allein, weil man keinen Parkplatz finden muss. Und die Radwege werden auch immer besser. Die Stadt arbeitet zumindest hart daran, sie auszubauen und sicher zu machen. Im Herbst 2019 durfte ich mit einer Gruppe Radfahrern eine brandneue Fahrradroute in Hamburg einweihen! Es ging über die Elbbrücken, mitten durch den illuminierten Blue Port und den Alten Elbtunnel: „Die blaue Route“, wie die Tour heißt, war großartig – und zum Glück wurde uns auch noch ein fantastischer Sonnenuntergang beschert, obwohl es tagsüber geregnet hatte. Wenn Ihr die Tour nachfahren möchtet, schaut euch die genaue Route hier an. Dort gibt es außerdem noch viele weitere Tipps für Fahrradfahren in Hamburg.

Symmetrie: Yoga fürs Auge

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber für mich sind Fotos, auf denen vollkommene Symmetrie herrscht Yoga für die Augen. Es tut einfach gut, sie anzuschauen. Und deshalb gibt es hier ein paar Hamburg-Fotos, auf denen es perfekt harmonisch und ausgeglichen zugeht:

 

Zum Abheben: Hamburg von oben

Balsam für die Seele: Hamburg aus Sicht einer Drohne. Die Elbphilharmonie, der Michel, die St. Pauli Landungsbrücken, die Binnenalster, das Hotel Atlantic, Speicherstadt, Rathaus, Fernsehturm und noch viel mehr – da geht einem das Herz auf! ❤️

Die Elbville-Spotify-Playlist: Relaxing Hamburg Sounds

Zugute letzt habe ich hier noch eine kleine Spotify-Playlist zusammengetragen mit Hafengeräuschen, Möwengekreisch und ruhiger Musik, die entweder von Hamburger Bands stammt oder Hamburg zum Thema hat. Zurücklehnen und genießen:

HIER KÖNNT IHR DIE AKTUELLE POSTKARTE WIE AUCH ALLE ANDEREN HERUNTERLADEN:

PS: Bitte beachte, dass das Verwenden und Vervielfältigen der Karten für kommerzielle Zwecke nicht gestattet ist, sondern einer zusätzlichen Genehmigung der Urheberin Frau Elbville aka Susanne Krieg bedarf.  

So, das war’s für heute! Ich hoffe, die Postkarte hat Euch gefallen. Anfang März kommt die nächste!

Bisher ebenfalls im Abo erschienen

Weiter zum Blog:

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