Hamburg von oben: 16 schöne Aussichten (inkl. Download-Faltplan)
Wenn es etwas gibt, worin wir uns alle einig sind, dann ist es, dass Hamburg die schönste Stadt der Welt ist.😉 Am allerschönsten sieht die Elbmetropole jedoch aus, wenn man sie von oben betrachtet. Kirchtürme, Parkhäuser, Bunker, Treppen, Rooftops, Brücken: In diesem Beitrag inklusive neuem Faltplan zum Download verrate ich euch 16 atemberaubende Orte, an denen Euch die Stadt zu Füßen liegt. Und als besonderes Extra gibt es noch dazu vier Adressen für tolle Bars mit Panorama-Blick.
Diese zwei Seiten könnt Ihr herunterladen, ausdrucken, falten und in die Hosentasche stecken. Die 1. Seite zeigt einen Stadtplan, die 2. eine Liste mit den dazugehörigen Beschreibungen, Adressen & QR-Codes zur Google-Maps-Location. Alle 16 Spots werden auch in diesem Beitrag präsentiert.
1. Hafencity Viewpoint

Was aus der Ferne aussieht wie eine Mischung aus orangefarbenem Kran und Dino, ist durchaus einen Aufstieg wert! Der Turm neben der Baakenbrücke ist mit 13 Metern Höhe zwar nicht hoch, doch ein Muss, wenn man die HafenCity erkunden möchte! Ein 360 °- Blick zeigt den aktuellen Stand jenes spektakulären Stadtteils, der niemals fertig zu werden scheint. Ob Elbphilharmonie oder unvollendeter Elbtower – Hamburgs Übermorgenland hat man von hier gut im Blick. Auf Schautafeln gibt es Hinweise auf viele Gebäude und Bereiche der HafenCity.
Grandeswerderstraße
2. Contipark Speicherstadt

Selbst wenn man nicht mit dem Auto in die Speicherstadt fährt, lohnt sich ein Besuch des Contiparks, eines Parkhauses zwischen der Kibbelstegbrücke und dem luxuriösen Ameron-Hotel. Von den oberen Etagen hat man einen tollen Blick auf die Dächer der umliegenden Speicher sowie auf den tiefgrünen Fleet – und das ganz ohne Drohnenflug. Mit etwas Geduld ziehen unten vielleicht sogar ein paar Barkassen vorüber, was den Blick aus schwindelnder Höhe besonders reizvoll macht! Wer hier parken möchte, zahlt übrigens drei Euro die Stunde.
Am Sandtorkai 6
3. Hauptkirche St. Petri

Wer Hamburgs bekannteste Shoppingmeile besucht, hat meist anderes im Sinn, als in Kirchen zu gehen. Ein Fehler! Denn die Petrikirche an der Mönckebergstraße besitzt auf 123 Metern die höchste Panoramaplattform der Stadt. Einziger Haken: Man muss die 544 Stufen zu Fuß zurücklegen. Ein wenig Nervenkitzel verursacht der Aufstieg schon: stellenweise gewährt die Treppe freie Sicht nach unten. Doch der Blick auf Rathaus, Alster und Hafen macht alles wieder gut. Kosten: 4 Euro für Erwachsene / 1 Euro für Kinder. Mo – Sa 10 – 17 Uhr, So 10 – 16 Uhr.
Mönckebergstraße / Bei der Petrikirche 2
4. Mahnmal St. Nikolai

Fußläufig zur Innenstadt ragt an der Willy-Brandt-Straße eine mächtige Ruine empor: das Mahnmal St. Nikolai, die ehemalige Hauptkirche Hamburgs, die bis 1877 sogar einmal das höchste Gebäude der Welt war. Heute ist das im 2. Weltkrieg stark beschädigte Gotteshaus ein Erinnerungsort für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Seit Jahren wird es restauriert, soll aber als mahnende Ruine bestehen bleiben. Für 6 bzw. 4 Euro gelangt man im gläsernen Lift auf eine Aussichtsplattform in 76 Meter Höhe und genießt einen Rundblick über die Stadt.
Willy-Brandt-Straße 60
5. Plaza Elbphilharmonie

In 37 Meter Höhe bietet auch die Elbphilharmonie einen spektakulären Blick auf Innenstadt und Hafen. Schon die Fahrt hinauf – sie erfolgt über eine 82 Meter lange Rolltreppe – ist ein Highlight. Außen kann man das Konzerthaus einmal komplett umrunden. Aber auch die von Spiegelflächen umgebene Innenplaza hält interessante Blickachsen bereit. Die Plaza ist täglich zwischen 10 und 24 Uhr kostenlos zugänglich. Gegen eine Gebühr von 3 Euro lassen sich online jedoch für eine bestimmte Zeit Tickets vorbuchen, sodass der Zugang auch bei Andrang garantiert ist.
Platz der Deutschen Einheit 4
6. St. Michaeliskirche

34 Sekunden dauert die Fahrstuhlfahrt hinauf auf die Aussichtsplattform des Michels. 106 Meter über der Erde schweift der 360-Grad-Blick von Wahrzeichen zu Wahrzeichen: Die glitzernde Elbphilharmonie erscheint besonders nah. Aber auch der “grüne Bunker” (siehe auch Spot Nr. 8) ist gut zu sehen. Und natürlich leuchtet auch der Hafen samt Kränen im Dunst über der Elbe. Dazu Alster und Planten un Blomen … Hier oben hat man ganz Hamburg im Blick! Erwachsene zahlen 8 Euro, ermäßigt 6, Kinder von 6 bis 15 Jahren 5 Euro, ermäßigt 4.⠀
Englische Planke 1
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7. Stintfang

Auf dem Stintfang thront eine Jugendherberge mit dem exklusivsten Blick über den Hafen. Um ihn genießen zu können, muss man jedoch nicht Gast der Herberge sein. Zwei Wege führen auf die Aussichtsplattform: Entweder nimmt man in der S- und U-Bahnstation Landungsbrücken den Seitenausgang rechts, von wo eine Treppe vorbei an Hamburgs einzigem Weinberg empor führt. Oder man nähert sich über die Straße hinter der Jugendherberge. Besondere Empfehlung: die Abend-stunden. Der Kiez beginnt nur wenige hundert Meter weiter.
Bei den St. Pauli-Landungsbrücken 3
8. Grüner Bunker

Hamburgs neusten Panorama-Blick genießt man von einem 38 Meter hoch gelegenen Dachgarten, der einen gigantischen alten Punker auf St. Pauli bekrönt. Hier hat man nicht nur den Fernsehturm besonders gut im Blick. Zudem liegen das St. Pauli – Stadium sowie das Heiligengeistfeld zu Füßen, auf dem mehrmals im Jahr der DOM, Norddeutschlands größtes Volksfest, stattfindet. Den mit Bäumen begrünten Dachgarten erreicht man über einen 560 Meter langen “Bergpfad”, der sich außen um den Bunker schlängelt! Der Besuch ist kostenlos.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Feldstraße 66
9. Park Fiction

Auf dem Pinnasberg von St. Pauli haben Künstler, Architekten und Anwohner eine Trutzburg geschaffen – gegen stadtplanerische Reichenghettos, die hier einst gebaut werden sollten: Die Initiative hat einen alternativ angehauchten Park geschaffen mit stählernen Palmen, Basketballfeldern und grandiosem Hafenblick. Im Rücken die alte Kirche mit verwunschenem Garten, der der Stadtteil St. Pauli seinen Namen verdankt.
Pinnasberg 27
10. Köhlbrandtreppe

Bis in die 1960er-Jahre nutzten täglich tausende Hafenarbeiter die Köhlbrandtreppe, um aus den oberen, damals noch eng bebauten Wohnquartieren Altonas zu den Fähranlegern sowie den Hafen- und Gewerbebetrieben am Elbufer zu gelangen. Am Fuße der Treppe befindet sich der „Schellfischposten“, die aus der Fernsehsendung „Inas Nacht“ bekannte Kneipe. Von der Treppe blickt man an guten Tagen bis zum Köhlbrand, einem Flußarm, der auf der gegenüberliegenden Hafenseite in die Elbe mündet.
Carsten-Rehder-Straße
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11. Altonaer Balkon

Der wohl größte Balkon der Stadt gehört zu keinem Gebäude, sondern ist eine Grünanlage vor dem Altonaer Rathaus und Teil einer Reihe von Parks, die sich hoch über der Elbe miteinander verbinden. Wer sich hier auf einer der Bänke niederlässt, hat einen atemberaubenden Ausblick auf die Köhlbrandbrücke, eine bizarre Landschaft aus Hafenterminals, Containern und einem Klärwerk, Waltershof, das Dockland und natürlich die ein- und auslaufenden Schiffe auf der Elbe. Ohne Zweifel: Das ist ganz großes Kino! Bitte Popcorn mitbringen.
Palmaille 1
12. Köhlbrandbrücke

Seit 1975 ist die Köhlbrandbrücke die wichtigste Verbindung in den Hafen und eines der Wahrzeichen in der Silhoutte der Stadt. Weil sie verhindert, dass auch Megafrachter das Containertermi-nal von Altenwerder erreichen, soll sie in einigen Jahren abge-rissen werden. Grund genug, die 55 Meter hohe Brücke möglichst vorher noch zu überqueren. Zu Fuß oder per Rad ist dies jedoch unmöglich. Entweder nimmt man das eigene Auto – oder werktags den HVV-Bus: Die Linie 151 verkehrt stündlich zwischen dem S-Bahnhof Wilhelmsburg und dem Stadtteil Altenwerder.
Köhlbrandbrücke
13. Dockland

Ein weiteres tolles Hafenpanorama erschließt sich, wenn man die Stufen des Docklands erklimmt, eines Bürogebäudes mit verglaster Fassade und schiffsähnlichem Bug, das Hadi Teherani entworfen hat und am Kopf des Edgar-Engelhard-Kais an der Großen Elbstraße thront. Der Ausblick von der Dachterrasse reicht bei guter Sicht sogar bis hinüber ins Alte Land. Abends wird das faszinierende Treiben im Containerterminal gegenüber wie auf einer Bühne beleuchtet. Und manchmal hat nebenan sogar ein Kreuzfahrtschiff angelegt.
Van-der-Smissen-Straße 143a
14. Himmelsleiter

An der Elbchaussee gelangt man über eine Treppe an den Elbstrand. Doch bevor man die 126 Stufen hinunterläuft, gilt es, von hier oben die beeindruckende Hafenszenerie zu betrachten, die im seltsamen Kontrast zu den pittoresken Kapitänshäuschen am Hang steht. Oft kann man dabei einige Meter neben der Himmelsleiter ein besonderes Spektakel beobachten: Denn genau vor der Nase befindet sich hier ein Wendeplatz für Containerriesen. Schlepper bugsieren die Pötte dann rückwärts an den Burchardkai, und zwar so, dass sie genau vor Tonne 136 die Kurve kriegen.
Övelgönne 89
15. Planetarium

Hier sind nicht nur die Sterne zum Greifen nah: Rund um die Kuppel, in der sich der Sternensaal des Hamburger Planetariums befindet, verläuft eine Aussichtsplattform, von der man einen wunderschönen Blick über den Stadtpark und die Elbmetropole hat. Ein wenig erinnert der Anblick mit dem schnurrgeraden Weg, dem Brunnen und den Grünflächen an ein hanseatisches Versailles. Die Aussichtsplattform in 40 Metern Höhe darf man während der Öffnungszeiten auch ohne ein Ticket für Vorstellungen im Sternensaal besuchen.
Linnering 1
16. Energiepark

Längst ist Gras über der ehemaligen Giftmülldeponie in Georgswerder gewachsen. Um sie herum drehen sich nun Windräder, die zusammen mit Solarpaneelen rund 4000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Hinter einem Informationszentrum führen Stufen hinauf zu einem riesigen Skywalk, von dem der Blick über Hamburgs Innenstadt schweift. Und das völlig kostenlos! Und am Berg eine grüne Idylle mit Schafherden. Manchmal lassen Familien hier auch Drachen steigen. Denn hier weht buchstäblich ein Wind of Change.
Fiskalische Str. 2
Extra: Bars mit Panorama-Blick
clouds – Heaven’s Bar & Kitchen – Reeperbahn 1 / clouds-hamburg.de
Skyline Bar 20 up – Berhnhard-Nocht-Street. 97 / empire-riverside.de
HERITAGE – An der Alster 52 / heritage-restaurants.de
Tower Bar Hotel Hafen Hamburg – Seewartenstr. 9 / hotel-haften-hamburg.de



